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Genial Lokal

ACE (englisch)

ACE (englisch)

Jasons Empfehlung

Asexualität habe ich in diesem Buch nur angerissen, auch um ihr zumindest etwas Repräsentation verschaffen. Ich hoffe, dass ich in diesem Buch nicht den Eindruck erweckt habe, ich würde besonders leiden oder mir würde es an etwas Fehlen, doch mehr Aufklärung als das kann ich hier nicht leisten. Doch nötig wäre sie. Literatur dazu ist ziemlich knapp, als Möglichkeit zur Weiterbildung verweise ich daher auf ein englischsprachiges Buch von Angela Chen, indem die Erfahrungen verschiedener Menschen vieler Ausprägungen des asexuellen Spektrums erzählt werden, in einer Gesellschaft, die Abwesenheit von Anziehung als unnormal, gar krankhaft beurteilt. Das gesellschaftliche Anerkennen von Asexualität kann dabei auch unseren Blick auf Sexualität, Konsens und Queerness allgemein schärfen und eine normative Kultur beerdigen, deren Tage gezählt sein müssen. Glaubt den Schilderungen, sie sind wahr.

Beschreibung

Eine fesselnde Erkundung dessen, was es bedeutet, in einer Welt, die von sexueller Anziehung besessen ist, asexuell zu sein, und was wir aus der Ace-Perspektive über Begehren und Identität lernen können.
Was genau ist sexuelle Anziehung und wie ist es, wenn man sie im Leben nicht erfährt? Was verrät Asexualität über Geschlechterrollen, über Romantik und Zustimmung sowie über den Druck der Gesellschaft? Diese leicht zugängliche Untersuchung der Asexualität zeigt, dass die Probleme, mit denen Asse konfrontiert sind - die Verwirrung um sexuelle Aktivität, die Überschneidung von Sexualität und Identität, die Bewältigung unterschiedlicher Bedürfnisse in Beziehungen - dieselben Konflikte sind, die fast jeder von uns erleben wird. Durch eine Mischung aus Reportage, Kulturkritik und Memoiren geht Ace auf die falschen Vorstellungen rund um das "A" von LGBTQIA ein und lädt jeden ein, Lust und Intimität neu zu überdenken. 
Die Journalistin Angela Chen schildert ihren Weg zum Verständnis ihrer eigenen Asexualität aus der Perspektive einer vielfältigen Gruppe asexueller Menschen. Zu diesen verletzlichen und ehrlichen Geschichten gehören eine Frau, die Bluttests durchführen ließ, weil sie überzeugt war, dass "keine Lust auf Sex" ein Zeichen für eine schwere Krankheit sei, und ein Mann, der in einem religiösen Haushalt aufwuchs und alles "richtig" machte, nur um nach der Heirat festzustellen, dass seine Erfahrungen mit der Sexualität nie die gleichen waren wie die der anderen. Behinderte Asse, farbige Asse, geschlechtsuntypische Asse und Asse, die sowohl romantische Beziehungen wollen als auch nicht wollen, berichten von ihren Erfahrungen in einer Gesellschaft, in der ein Mangel an sexueller Anziehung als abnormal gilt. Chens sorgfältige kulturelle Analyse untersucht, wie gesellschaftliche Normen das Verständnis von Sex und Beziehungen einschränken und zelebriert die Bandbreite von Sexualität und Queerness.

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